Schlagwort-Archiv: tierschutzqualifizierte HundetrainerIn

Der „Problemhund“ im Alltag – Seminar

Wege aus der Krise?

Dein Hund reagiert sehr aufgeregt und bellt oder springt sogar knurrend in die Leine, wenn er fremde Hunde (oder andere Auslöser) sieht? Oder er steht generell „unter Strom“ und sucht die Umgebung nach „Feinden“ ab? Vielleicht zeigt er aber auch große Angst in manchen Situationen, lässt sich nicht beruhigen und ist nicht ansprechbar?
In diesem Seminar werden Ursachen und Auslöser erklärt – nur wer das Verhalten seines Hundes versteht, kann auch adäquat darauf eingehen.
Im weiteren werden mögliche Bewältigungsstrategien, Trainingsansätze und vor allem Lösungen für schwierige Alltagssituationen („Notfallpläne“) vorgestellt.
Die Theorie wird anhand von Videos veranschaulicht.

Inhalte:

  • „Problemhund“ – Warum?
  • Lerntheoretische und verhaltensbiologische Grundlagen
  • Markertraining / Clickertraining
  • Bewältigungsstrategien
  • Verschiedene Trainingsansätze…
  • … sinnvoll im Alltag anwenden

Wann?

Termin: Samstag, 12.3.2016

Zeit: 10:00 – 14:30 Uhr

Preis: 70 Euro – inklusive Kaffee, Tee, Getränke

Ort: FUN-Bildungszentrum, Donaufelderstraße 252 / Top 2, 1220 Wien

Weitere Informationen bzw. Anmeldung via Email an u.aigner@gmail.com

 

Psychologie für ProblemhundehalterInnen – neue Seminartermine!!!

Neue Termine im Sommer:

Beide Seminare werden als Fortbildungen für tierschutzqualifizierte HundetrainerInnen anerkannt und demnächst in dieser Liste eingetragen.

 

  •  Knackpunkt Hund – Psychologie für „Problem“-HundehalterInnen und HundetrainerInnen

 

2-Tages-Seminar 16 Unterrichtseinheiten

Dipl. Psych. Kirsten Cordes, www.sokomut.de

Wann: 26./27. Juli 2014, zweitägiges Seminar (09:30 – 17:30)
Wo: im FUN-Bildungszentrum, Simmeringer Platz 1, 1110 Wien
Weitere Infos, Preis und Anmeldungen unter info@canis-sapiens.at!

 

Themenübersicht:

 

1.) Begrüßung, Vorstellung, Überblick über die Themen/Ablauf

2.) Was denken SIE eigentlich über Hunde? 

2.1.) Chefsache!?

2.2.) „Verhundlichung“ des Menschen 

2.3.) „Vermenschlichung“ des Hundes (oder:„Lassies Erbe“) 

2.4.) Naturbursche Hund 

2.5.) Auslastung ist alles! 

2.6.) „Treue, Liebe und Bindung“ 

2.7.) Die Gene sind schuld 

2.8.) Das kann man alles „klickern“!

2.9.) Es ist doch nur ein Hund!

3.) Warum haben SIE eigentlich einen Hund?

3.1.) Biophilie 

3.2.) Der Hund als Erweiterung des Selbstbildes

3.4.) Soziale Zuwendung und Anerkennung

3.5.) Systemischer Ansatz

3.5.1.) Der Hund im schwarzen Schafspelz

3.5.2) Problemhund als Fokus

3.5.3.) Substitut des idealen Selbst

3.5.4.) Substitut des negativen Selbst 

3.5.5.) Ergänzende Rolle des Hundes 

3.5.6.) Hund als Bündnispartner 

3.5.7.) Rollenumkehr

3.5.8.) Der instrumentalisierte Hund

3.6.) Reflektion und Quintessenz

4.) Emotionen des (Problem-)Hundehalters

4.1.) Warum ist das Thema Emotionen wichtig?

4.2.) Aber Emotionen sind doch „normal“?

4.3.) Die Sache mit dem Höhlenbären in unserem Kopf

4.4.) Warum wir dazu neigen, Situationen als potentiell gefährlich zu beurteilen 

4.5.) Vor Emotion kommt „Denken“, bzw. „Beurteilen“

4.6.) Auf Emotion folgt Verhalten

4.7.) Warnung vor dem schlechten Gewissen

4.8.) Spiegelneurone 

4.9.) Kognitive/ Affektive/ Motorische Empathie

4.10.) „Problem“hund kann krank machen

4.11.) Beispielhafte Emotionen beim Hundehalter, resultierendes Verhalten und die Folgen für den Hund

4.12.) Was sollen die Leute denken? 

4.13.) „Mein Hund ist böse!“ 

5.) Lösungsansätze: 

5.1.) Theoretische Lösungsansätze

5.2 ) Praktische Lösungsansätze

5.3 ) Psychologische Lösungsansätze

6.) Abschluss/Reflektion

 

 

 

  • Vertiefungsseminar zu „Knackpunkt Hund“

1 Seminartag 8 Unterrichtseinheiten

Detaillierte Vertiefung der Lösungsansätze 

mit praktischen Beispielen und Übungen am Menschen. 

Dipl. Psych. Kirsten Cordes, www.sokomut.de

Wann: 9. August 2014, eintägiges Seminar (09:30-17:30)
Wo: im FUN-Bildungszentrum, Simmeringer Platz 1, 1110 Wien
Weitere Infos, Preis und Anmeldungen unter info@canis-sapiens.at!

 

Themenübersicht:

 

1.) Theoretische Lösungsansätze: Beurteilung von Informationsquellen im „Informationszeitalter“

2.) „Praktische“ Hilfsmittel, psychologisch betrachtet

2.1.) Leckerchen

2.2.) Halsband/Geschirr/Stachelhalsband, (Würgehalsband) 

2.3.) Maulkorb

2.4.) Schleppleine

2.5.) Flexi-Leine (Roll-Leine)

2.6.) Zimmerkennel/Hauszwinger

2.7.) Sprühhalsband/Vibrationshalsband

2.8.) Rütteldose, Wurfdiscs, Wurfketten, Sprühflasche

2.9.) Halti 

2.10.) Videokamera 

2.11.) Medikamente/Futterzusätze/Fütterung 

2.12.) Lebensweltgestaltung zur Stressreduktion?

2.13.) „Lassen sie das mal den Fachmann machen“: Hundeschulen Zwischen Wattebausch und Appellplatz ?

3.) Psychologische Lösungsansätze

3.1.) Wahrnehmungsschulung durch Perspektivenübernahme

3.2.) Lerntheorie und Verhaltensformung für den Hundehalter 

3.3.) Kognitive Umstrukturierung 

3.4.) Entspannung als Wut- und Angstantagonist

3.5.) Krisenmanagement

3.6.) Ehrlich zu sich selbst sein, an sich arbeiten.

Anmeldungen ab sofort möglich.

Canis sapiens – Ursula Aigner – Tierschutzqualifizierte Hundetrainerin

Gewaltfreiheit in der Hundeerziehung ist in Österreich inzwischen gesetzlich eindeutig geregelt. 
Hier ein Auszug aus der „Verordnung über die tierschutzkonforme Ausbildung von Hunden“:

Grundsätze in der Hundeausbildung
§ 2. (1) Die Ausbildung des Hundes muss tierschutzkonform erfolgen. Dabei ist insbesondere zu berücksichtigen, dass keine Maßnahmen zur Anwendung kommen, die gemäß § 5 TSchG vom Verbot der Tierquälerei erfasst sind.
(2) Bei der Ausbildung des Hundes ist darauf Wert zu legen, dass
  1. ein gutes Sozialverhalten der Hunde gegenüber Menschen und anderen Hunden und eine geeignete Gewöhnung an ihre Lebens- und Trainingsumgebung gefördert werden,
  2. die Ausbildung altersgemäß ist und den körperlichen Möglichkeiten und Lernvoraussetzungen des Hundes entspricht,
  3. auf rassespezifische Eigenschaften und individuelle Eigenschaften des Hundes angemessen eingegangen wird.

(3) Bei der Ausbildung des Hundes ist darauf zu achten, dass sie auf den Grundlagen der lerntheoretischen Erkenntnisse aufbaut und Methoden der positiven Motivation der Vorzug vor aversiven Methoden gegeben wird.

Am 14. 3. 2014 habe ich gemeinsam mit Baghira, meiner besten Freundin, Lehrerin, Wegweiserin und Mentorin die Prüfung zur Tierschutzqualifizierten Hundetrainerin absolviert. 🙂 
Mir war besonders wichtig, dass ich diesen Schritt mit ihr gehe, ich verdanke ihr alles, was ich bin.